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Mai
29

Wahlen auf Mallorca – die Insel atmet auf

Touche. Die Wahlen in Spanien und damit auch auf Mallorca sind gelaufen. Und den allergrößten Respekt vor den Mallorquinern die erkannt haben das es so nicht weitergehen kann.
Man kann nur hoffen das die Neuen es besser machen, denn das ist mehr als dringend nötig.

Wahlen auf Mallorca

35 von 59 Sitzen und damit die absolute Mehrheit kann sich sehen lassen so lässt es sich gut regieren und neue Wege bestreiten. Und das obwohl gefühlt die PP sich nicht sonderlich engagiert hat im Vorfeld.Also ich für meine Person habe weit mehr die anderen Parteien wahr genommen.
Die Ausländer wählen ja traditionell eher die konservative PP aber das auch die Mallorquiner die prekäre Lage der Insel erkannt haben erfreut umso mehr.
Vier verlorenen Jahre in der Entwicklung sind nur schwer aufzuholen gegen die immer stärker werdenden Alternativen in Sachen Urlaub Sonne Strand und Meer.
Der Unmut der Bevölkerung und die nahezu ausnahmslos stöhnenden Unternehmer insbesondere der aus dem europäischen Ausland ist in aller Munde.
Wenn man mit Freunden und Bekannten spricht die von der Situation betroffen sind versteht man sehr wohl was es heisst wie Don Quijote gegen die Windmühlen zu kämpfen. Der Missmut und die lähmende Meinung über die Politik der vergangenen 4 Jahre war allerorts zu hören.

Enttäuschende 4 Jahre unter der PSOE

Es braucht eine Menge Courage sich gegen die Übermacht der Insellobbyisten auf zu bäumen.
Da wäre die Arbeitsvernichtungsmaschinerie in den hiesigen Ämtern.
Die übermächtige Hoteleria und die Mietwagenheuchler
Wer auf der Insel bislang eine Firma hatte oder eröffnen wollte oder sich anstrengte Arbeitsplätze schaffen zu wollen wurde schnell eines besseren belehrt.
Die Auswahlkriterien der Ämter und wer die Gnade erfuhr Arbeitsplätze schaffen zu dürfen bleibt wohl jedem ein Rätsel. Investitionen wurden gerade zu im Keim erstickt und der Wille derer die etwas bewegen wollten im Ansatz bereits abgewürgt.
Niemand will den Mallorquinern etwas weg nehmen und die Aktivitäten der Ausländer könnte von den Mallorquinern kaum bewerkstelligt werden denn sie haben nicht das nötige Knowhow bzw. das Kapital für die Anfangsinverstitionen. Mallorca braucht Investitionen ausserhalb des Tourismus. Und hier zählt auch das – Kleinvieh Mist – macht.
Vermutlich könnte man ein Buch mit ausreichend Lesestoff füllen und dieses Buch wäre sicher nicht nach 100 Seiten zu Ende wenn man die Geschichten der betroffenen nieder schreiben würde.
Das beginnt beim Handwerker den man permanent Prügel zwischen die Beine schmeisst um ihm das sowieso schon schwere Leben noch ein Stück weiter zu versalzen über die private Ferienvermietung bis hin zu den sinnlosen Bauvorhaben und dem Verhalten den Residenten gegenüber. Vom Tierschutz über die Umwelt und von den Katalan geschwängerten Enthusiasten will ich erst gar nicht reden. Bildung und Ausbildung etc. etc. Es gibt viel zu tun für eine positive Wende in die Zukunft.
Ich hoffe sie packen es an. Nochmal 4 Jahre Untätigkeit wäre fatal.
Der Hoffnungsträger der PP, Jose Ramon Bauza, steht für einen kompletten Neuanfang und hat bereits vor der Wahl mit einigen Entscheidungen zum Personal in der PP die Seile neu geknüpft.
Jung dynamisch nicht unerfahren und hoffentlich weit weg von Korruption und Seilschaften die ihm das Amt vergrämen.
Es scheint beim Wahlvolk inzwischen Usus zu sein das eher neuem Blut und vor allem jungem Nachwuchspolitikern vertrauen geschenkt wird weil wohl doch erkannt wird das es nicht zum besten ist alten Seilschaften das Vertrauen zu schenken.

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