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Nov
07

Olivenernte auf Mallorca

Zitronen Orangen Feigen Mandeln Granatapfel und nicht zuletzt der älteste Kulturbaum des Mittelmeerraumes der Olivenbaum ist auf Mallorca heimisch.

Wer ab Mitte Oktober mit wachen Augen über die Insel Mallorca fährt kann sie entdecken. Die Erntehelfer mit ihren Netzen die mit Stöcken das flüssige Gold vom Baum schlagen. Seit gut einem Jahrtausend eine Tradition auf Mallorca und mit über 2000 Hektar Anbaufläche auch reichlich vorhanden.

Autoschlange mit geduldig Wartenden für den Tausch Oliven gegen Olivenöl

In diesen Tagen stehen lange Autokorsos auf den Höfen der Firmen die Olivenöl aus den Früchten gewinnen. Jeder tauscht hier seine private Ernte gegen fertiges Öl. Und ab 400 kg Oliven kann man seine eigene Ernte später in Olivenölform genießen. Aus 10 kg Oliven kann man 1 ltr des feinen Öles pressen. Die höchste Qualitätsstufe ist Natives Olivenöl extra mit einem Säuregehalt unter 0,8 %

Mallorquinische Frucht des Ölbaumes die Olive das Gold der Insel

Utensilien und Nützliches rund ums Olivenöl

Mallorquinisches Olivenöl und deren Qualitäten

Fast  100 % der weltweiten Olivenernte kommt aus dem Mittelmeerraum. Und der weitaus größte Teil wird auch in Europa verbraucht.

Von Soller bis nach Alcudia ziehen sich die Olivenhaine entlang der Serra de Tramuntana.

Alte Ölmühlen erinnern an frühere Erntezeiten. Damals haben Esel die Mahlsteine mit stoischer Ruhe angetrieben die das Olivenmus entstehen lassen. Heute werden die Steine mit Strom bewegt aus denen dann das entstandene  Mus auf Bastmatten verteilt und unter hohem Druck ausgepresst wird. Das Ganze ist immer noch mit viel Handarbeit verbunden.

Erst 7 Jahren nach der Pflanzung kann ein Baum abgeerntet werden und die besten Erträge gewinnt man wenn die Bäume mehr als 100 Jahre auf ihrer knorrigen Rinde haben. Die schrullig bizarre und amorphe Form vieler uralten Stämme ist immer wieder eine Augenweide und ein schönes Fotomotiv. Was so ein Baum wohl alles erzählen könnte.

Alt und Weise. Ein Olivenbaum auf Mallorca

Genossenschaften und auch private Fincabesitzer mit großen Beständen an Bäumen wetteifern um das beste Öl.

Aromen von Nuss, Artischocke Minze  Mandel, und Fenchel begleiten den Geschmack und verfeinern das Olivenöl.  Es gibt viele Olivensorten und die Art sie zu behandeln. In Salzlake konserviert und in einer Essigmischung auf den Markt gebracht. Auf Mallorca werden die Sorten Arbequina,  Picual und Mallorquina bevorzugt angebaut.

Nahezu jede Speise wird hierzulande damit verfeinert. Auf dem Brot als Butterersatz eine gesunde Alternative in Form eines Pa amb Oli. Und natürlich im Salat nicht weg zu denken.

Zumeist in der Glasflasche aber auch in Kunststoff oder Blech abgefüllt geht es in alle Welt.

Auf Mallorca hat man das- Gold der Insel – erst vor wenigen Jahren als wertvolles Gut wieder entdeckt und vermarktet es professionell. Mit seinem mehrfach ungesättigten Fettsäuren ein bekömmliches und auch gesundes Lebensmittel schützt es das Herz Kreislauf System vor Bluthochdruck und hohem Cholesterin. Aber auch zur äußerlichen Anwendung von der Kosmetikindustrie entdeckt dient es in allerlei Mittelchen der Verschönerung zahlungskräftiger Kunden.

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